Willkommen beim Bienenretter Bildungs- & Ökologie-Projekt


Schenken und Gutes tun:

Charity-Kalender "Bienen- und Freu(n)de 2021"

Monatswandkalender mit 13 preisgekrönten Bienenmotive aus dem diesjährigen Foto-Wettbewerb "Bienen- und Freu(n)de".

Mit beiliegender Foto-Grußkarte eine tolle Geschenkidee auch zum Versenden mit der Post!

Größe: DIN A4 quer (29,7 x 21 cm); Hochwertiger Qualitätsdruck matt; Umklappbare Seiten dank plastikfreier Metallspirale (Wire-O-Bindung); Gedruckt in Deutschland auf 100% Recycling-Papierkarton (170g/qm) mit dicker Rückwandpappe. Gut recyclebar. Gewicht: 186g.
inkl. aufklappbarer Grußkarte A5 mit Umschlag

Nur solange der Vorrat reicht. Deine Bestellung bis Freitag, 18.12.2020 10:00 Uhr kommt rechtzeitig zum Weihnachtsfest bei Dir an.

 

Der Erlös fließt zu 100% dem Bienenretter Bildungs- und Ökologieprojekt zu.

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mit 13 Bienenmotiven

12,50 €

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  • Lieferzeit 3 - 6 Werktage1

Weitere Geschenkidee:

Patenschaft für Bienen



Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeit lernen


Eine Welt ohne Bienen wäre undenkbar für unsere biologische Artenvielfalt und damit letzten Endes für unser Überleben. Das Bienensterben ist ein Spiegelbild des Zustands unserer Umwelt und unserer Gesellschaft.

Bienen Biologische Vielfalt in der Stadt

Lass es aufblühen!


Auch in diesem Jahr läuft unsere Kampagne für mehr Blütenvielfalt in unseren Städten. Aus den Erfahrungen des Bienenretter Projekts haben wir Tipps erstellt, wie Du Bienen auf deinem Balkon oder Garten helfen kannst.

Bienenpatenschaft Bienen schützen

Bienen-Pate werden


Sinnvolles schenken: Mit einer Patenschaft unterstützt Du die Arbeit von Bienenretter. Mit Deinem Beitrag förderst Du aktiv Schutz und Pflege von Bienen, die Schaffung von Lebensräumen sowie die Bildungsarbeit.


Bienenretter Bienenerlebnisgarten Lernort Bildung für nachhaltige Entwicklung Frankfurt

Unser Lernort


Bei uns brummt es lauter als zuvor – denn aktuell wird unser BienenErlebnisGarten umgebaut. Hier bieten wir Kita-Gruppen und Schulklassen Workshops zum Thema Nachhaltigkeit an. Der Lernort ist bis auf Weiteres geschlossen.
Wildbienen Schutz

Wildbienenschutz


Die Bedeutung der Wildbienen als Bestäuber wurde lange für die Biolgische Vielfalt unterschätzt. Sie arbeiten häufig effizienter als Honigbienen. Vom 'Bienen-sterben' sind sie stark betroffen. Einige Arten sind für immer verschwunden.

Weltbienentagsaktion

Weltbienentag 20. Mai


Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen, um an die Bedeutung von Bienen für Biodiversität und Ernährung für die Menschheit zu erinnern. Zum Aktionstag haben wir eine Webseite weltbienentag.de gestartet.


Hilf den Bienen


Jeder kann etwas tun, damit es Bienen und anderen Insekten bald wieder besser geht. Hier haben wir einige einfache Tipps zusammengestellt, die jeder leicht in seinem Alltag umsetzen kann. Finde jetzt deinen Einsatzort als Bienenretter.

Kita und Schule @home

Kita & Schule


Im Rahmen unserer Aktionen bieten wir Kitas und Schulen Mitmachmaterialien. Die altersgerechten Sets lassen sich frei in eigene Lerneinheiten oder den Unterricht einbauen. So wird Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis greifbar.

Bienenretter Spenden

Spenden


Mit Deiner Unterstützung hilfst Du bei unserer Bienenretter-Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung und Maßnahmen für Wild- und Honigbienen. Lass uns gemeinsam nachhaltiges Handeln gestalten!



Biene des Monats: Wiesenhummel - klein, aber oho!

Die Wiesenhummel-Königin ist eine der ersten Hummeln, die sich im Frühjahr auf die Suche nach Nektar begibt. Ab März kannst du die gelb-gestreiften Insekten bei der Bestäubung von Taubnesseln, Kastanien oder Obstbäumen beobachten.

Wiesenhummeln gehören zu den kleineren Hummelarten: Die Arbeiterinnen und Drohnen dieser Art werden nur bis zu 14 Millimeter groß. Eine Erdhummel-Arbeiterin zum Vergleich zählt etwa 17 Millimeter. Fleißig ist die kleine Hummel aber allemal - knapp 130 Pflanzenarten werden von ihr bestäubt.

 

"Von März bis Juli lässt sich die Wiesenhummel gut beobachten, zum Beispiel an Kirsch- und Apfelbäumen", erklärt Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Aber auch der Nektar von Taubnesseln, Rotklee oder Kastanien schmeckt der Wiesenhummel gut.


Die fleißige Hummel schwirrt jedoch nicht nur zwischen Obst- und Blumenwiesen umher, wie es ihr Name vermuten lässt - auch in Parks, Gärten und lichten Wäldern fühlt sie sich wohl. "Deshalb wird sie auch Kleine Waldhummel genannt", erzählt Bourgeois. Neben ihrer Größe erkennt man die Wiesenhummel an dem orangenen Hinterleib. "Zwei leuchtend gelbe Streifen auf der Brust unterscheiden sie von der Steinhummel", ergänzt Bourgeois.

Bis zu 120 Tiere können in einem Volk der Wiesenhummel leben. Nach der Paarung suchen sich die jungen Königinnen  einen Überwinterungsplatz im Herbst. Die Wiesenhummel bevorzugt meist oberirdische Nistplätze in Mauern, unter Büschen oder Hecken. Im zeitigen Frühjahr begeben sich die Königinnen auf die Suche nach einem neuen Nistplatz.

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Mit Bienen durchs Jahr: Der Bienenretter Charity-Kalender 2021 ist da!

Der neue Kalender "Bienen und Freu(n)de" ist ab sofort erhältlich. Zum 5. Mal konnten sich Hobbyfotograf*innen aus ganz Deutschland mit ihren Bildern bewerben. Aus 600 Einsendungen hat die Jury des Fotowettbewerbs die besten 13 Motive gewählt.

Mit diesem Kalender ist sogar die Jahresplanung bienenfreundlich: Ab sofort können Bienenfreund*innen unseren Kalender für 2021 gegen einen Spendenbeitrag bestellen. Der Erlös fließt in das gemeinnützige Bildungsprojekt Bienenretter. Jeder Monat zeigt eine Wild- oder Honigbiene in Aktion - so wie die pelzige Honigbiene auf dem Titelblatt. "Die Bilder sind Gewinner*innen des Fotowettbewerbs 'Bienen und Freu(n)de'", erklärt Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Hunderte Bienenfans aus ganz Deutschland standen hierfür hinter der Kamera, um die eindrucksvollen Insekten in der Linse einzufangen. "Tiere zu fotografieren ist nicht einfach, da sie sich so schnell bewegen. Das ist mitunter die höchste Kunst der Fotografie", findet Bourgeois.

Bienenretter Charity Kalender 2021

Der Kalender für 2021 enthält ausschließlich Fotografien von Bienen. "Dabei haben wir versucht, das Bienenspektrum so gut wie möglich abzudecken", erklärt Bourgeois. Aus knapp 600 Einsendungen musste sich die Jury für 13 Motive entscheiden, die am besten in den Kalender passen. In diesem Jahr stachen die Bilder besonders durch ihre Qualität heraus. "Die Fotos sind technisch und künstlerisch auf einem sehr hohen Niveau", staunt Bourgeois. Zum ersten Mal wurden sogar zwei Bilder von einer Person von der Jury ausgewählt.

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Pflanze des Monats: Großer Wiesenknopf

Auf dieser Pflanze ist immer was los - der Große Wiesenknopf lockt Bienen, Schmetterlinge und Ameisen bis in den Herbst mit seinem Nektar an. Die Loki-Schmidt-Stiftung hat die Pflanze zur Blume des Jahres 2021 gekürt.

Von Juni bis in den Herbst tummeln sich auf den rot-braunen Blüten des Großen Wiesenknopfes allerhand Insekten: Für Bienen, Ameisen und Schmetterlinge ist die nektarreiche Blume aus der Familie der Rosengewächse eine wichtige Nahrungsquelle. "Der Dunkle und der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling haben sich auf die Pflanze spezialisiert, ernähren sich also ausschließlich von ihrem Nektar", betont Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. 

Die beiden Schmetterlingsarten sind auch bei der Fortpflanzung auf die Wiesenblume angewiesen. Auf den knopfartigen Knospen legen die Falter nach der Paarung die Eier ab. So haben die jungen Raupen nach dem Schlüpfen direkten Zugang zum Nektar der Pflanze.

Großer Wiesenknopf

Wiesenknopf historisches Bild

Der Insektenliebling auf den Feuchtwiesen

Der Große Wiesenknopf bevorzugt feuchte bis nasse Wiesen. Die Verbreitung der intensiven Landwirtschaft hat jedoch zur Folge, dass es immer weniger extensive, also schonend und gering genutzte Wiesenflächen gibt. Die Entwässerung und Beweidung macht es krautigen Pflanzen wie dem Großen Wiesenknopf schwer, sich zu verbreiten. Nicht ohne Grund steht die Pflanze in Deutschland bereits auf der Vorwarnliste der Roten Liste für gefährdete Arten.

Die Loki-Schmidt-Stiftung hat den Großen Wiesenknopf zur Blume des Jahres 2021 gekürt, um der Pflanze die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient hat. Wie wäre es, zu Beginn des neuen Jahres die passende Blume im eigenen Garten oder Balkon zu pflanzen? Der Insektenliebling mag es gerne halbschattig oder sonnig. Da die gruppenbildende Staude bis zu 120 Zentimeter hoch wachsen kann, braucht sie ausreichend Platz. Ansonsten ist der Große Wiesenknopf recht anspruchslos, robust gegenüber Krankheiten und winterhart.


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Das Netzwerk der Bienenautomaten wird immer größer

Am Donnerstag hat der saarländische Umweltminister Jost den ersten von 15 neuen Bienenfutterautomaten an den Direktor des Saarbrücker Regionalverbands  übergeben. Das Umweltministerium will nicht nur die saarländischen Landkreise, sondern auch Vereine und Naturschutzinitiativen mit Bienenautomaten in das Netzwerk einbinden. Das Saarland wird damit Vorreiter in Sachen Bienenautomaten.

Umweltminister Reinhold Jost (rechts) übergibt Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (links) einen Bienenfutterautomaten
Umweltminister Reinhold Jost (rechts) übergibt Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (links) einen Bienenfutterautomaten. Foto: S. Schreiber, MUV

Die saarländischen Wildbienen können sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen: Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz stellt jedem saarländischen Landkreis einen Bienenfutterautomaten zur Verfügung. Der erste gelbe Saatgut-Automat wurde am Donnerstag an den Regionalverbandsdirektor  Peter Gillo übergeben. "Wir suchen derzeit noch nach dem passenden Standort für den Automaten und hoffen auf eine rege Nutzung", erklärt Gillo. Auch Umweltminister Jost zeigt sich erfreut und plant, die weiteren Automaten nicht nur an Landratsämter zu übergeben, "sondern auch an ehrenamtliche Vereine und Naturschutzinitiativen", so der Minister. Saarländische Initiativen können sich hierfür beim Umweltministerium bewerben.

 


Der Südwesten Deutschlands, insbesondere das Saarland, nimmt im Netzwerk der Bienenautomaten damit eine Vorreiterrolle ein. "Wir freuen uns über jede Gemeinde, die einen Automaten aufstellt. Nur gemeinsam können wir in Deutschland ein flächendeckendes Netz an Bienenautomaten schaffen", betont Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Für 50 Cent können Bienenfreund*innen an den ehemaligen Kaugummi-Automaten eine Saatgut-Kapsel erwerben, "damit unsere Insekten nach einem entbehrungsreichen Winter genug Nahrung finden", betont Umweltminister Jost. Angepasst zur Jahreszeit gibt es derzeit Krokusknollen, die bis in den Dezember gepflanzt werden können und im Frühjahr für viele Insekten die erste Nahrungsquelle darstellen.

Bereits einer der ersten aufgearbeiteten Automaten wurde im saarländischen Urweiler bei St. Wendel aufgestellt. "Der erste saarländische Automat hat seinen Platz in einem Familienzentrum gefunden, das eine ganze Zaunwand mit Blumenbildern sehr ideenreich verziert hat, um den Automaten in Szene zu setzen", erinnert sich Bourgeois. In naher Zukunft will die Bienenretter Manufaktur eine Saatmischung erstellen, die speziell auf die regionalen Bedürfnisse Südwestdeutschlands angepasst ist. "Diese Mischung wird sich dann besonders für das Saarland, die Pfalz, den Raum Frankfurt und den Oberrhein eignen", erklärt Bourgeois.

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Keine leichte Wahl: Gewinner des Fotowettbewerbs stehen fest

Auch in diesem Jahr hatte es die Jury nicht leicht aus fast 600 Fotos die 13 Bilder für den Bienenretter Charity Kalender 2021 auszuwählen. Es ist bereits der 5. Jahrgangskalender seiner Art. Im nächsten Jahr feiern wir das 10-jährige Bestehen unseres Projekts.

Titelblatt des Bienenretter Charity-Kalenders 2021
Titelblatt des Bienenretter Charity-Kalenders 2021
Die Gewinner sind:
Sascha aus Fürth
Guido aus Düsseldorf
Stefan aus Stuttgart
Stephanie aus München
Bernd aus Uelzen
Petra aus Haßloch
Andrea aus Wolpertshausen
Torsten aus Kassel
Matthias aus Bielefeld
Irina aus Bergheim
Janine aus Wolfsburg
Herzliche Glückwünsche an die Gewinner. Ein dickes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben!

Biene des Monats: Steinhummel

Während wir Menschen uns immer mehr ins warme Zuhause zurückziehen, sind die fleißigen Hummeln noch draußen unterwegs und bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Auch die Steinhummeln kümmern sich jetzt um ein Quartier und Vorräte für den Winter.

Dank der auffälligen Farbgebung lässt sich die Steinhummel leicht bestimmen: der Oberkörper ist tiefschwarz, das Hinterteil leuchtet in einem auffälligen Rot-Orange-Ton. Die männlichen Drohnen haben dazu noch ein zitronengelbes Gesicht. Das dicke Fell hält die Brummer warm, damit sie auch bei niedrigen Temperaturen noch herumschwirren können. Die friedvolle Hummel ist gerne an Waldrändern, Wiesen, in Parks und Gärten unterwegs. Insgesamt sind Steinhummeln noch relativ häufig anzutreffen. Vielleicht hast du sie ja schon mal gesehen? Gerade für die kleinen Bienenfans eignet sich diese staatenbildende Hummel zum Beobachten, da sie sich gut von anderen Arten unterscheidet - und dazu noch ziemlich stechfaul ist.

Steinhummeln bevorzugen für ihr Nest Hohlräume in Trockenmauern oder Steinhaufen. Daher kommt auch ihr Name, der sich vom Lateinischen lapidarius - lapis für Stein - ableitet. Hat die Steinhummel einmal einen guten Nistplatz gefunden, kann es auch sein, dass sie diesem im nächsten Jahr treu bleibt. Bis zu 300 Arbeiterinnen und Drohnen beherrscht eine Königin dieser Art.


Bevor sich die Jungköniginnen ins Winterquartier begeben, füllen sie ihren Kropf mit Nektar. Zum Überwintern gräbt sich die Steinhummel an trockenen Plätzen gerne bis zu 20 Zentimeter in die Erde ein oder findet ein Versteck unter Moosen und Baumstümpfen.

 

Unterstützen kannst du die Steinhummel mit einem naturnahen Nistplatz aus Steinhaufen und durch das Pflanzen einer abwechslungsreichen Vegetation. Mit ein paar gelben Kleearten und Taubnesseln bereicherst du nicht nur die Nahrungsauswahl der Steinhummel, sondern auch die Vielfalt in deinem Garten oder Balkon.

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Was Du jetzt tun kannst, damit dein Garten bienenfreundlich wird

Gartenfreunde aufgepasst – jetzt ist es an der Zeit, dein buntes Paradies auf den kalten Winter vorzubereiten. So gelingt es möglichst bienenfreundlich: Einfach mal nichts machen.

Pflanzen und Blütenstände im Winter
Blütenstände im Winter - reizvoll und bienenfreundlich

Mit den ersten fallenden Herbstblättern stehen viele Gartenbesitzer*innen vor der Frage, wie sie ihren Garten insektenfreundlich auf den Winter vorbereiten. Wenn die Blumen verblüht sind, sollte man jedoch dem Impuls widerstehen einfach alles zurückzuschneiden. „In den Stängeln überwintern viele Solitärbienenarten als Biene oder als Bienenpuppe im Kokon. Entsorgt man die Stängel, entsorgt man auch die Wildbienen.“, erklärt Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Beliebt sind markhaltige und hole Stängel sowie Ranken wie Königskerze, Beifuß oder Heckenrosen. „Durch die monotonen Rasen- und Steingärten fehlt es den Wildbienen oft an Nistmöglichkeiten.“, betont Bourgeois. Nicht ohne Grund stehen 300 von 560 heimischen Wildbienenarten auf der Roten Liste. Alte Blütenbestände sollten deshalb über den Winter stehen gelassen und erst im Frühjahr abgeschnitten werden.


Was wäre eine Winterwunderlandschaft ohne ein paar verschneite Pflanzenstängel? Wer sich das nicht für den kompletten Garten vorstellen kann, könnte den Kompromiss eines „wilden“ Streifens versuchen. Auch der summende Nachwuchs freut sich über eine vielseitige „wilde“ Ecke: manche Wildbienenarten legen ihre Eier gerne in hohle Pflanzenstängel, andere nisten sich lieber in Sand- und Steinhaufen oder Totholz ein. Wer keinen eigenen Garten für natürliche Nistplätze hat, der kann auch mit wenigen Handgriffen Nisthilfen selbst bauen. Um den ausgehungerten Insekten nach der langen Winterpause ein ordentliches Festmahl zu bieten, können bis in den frostfreien November noch Frühblüher gesetzt werden. Hier findet ihr alle Infos zu Frühblühern:

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Pflanze des Monats: Efeu - Ertragreiche Nektarquelle

Efeu ist überall und verschwindet dennoch oft im Hintergrund: die dunkelgrüne Pflanze entdeckt man vor allem als Fassadenbegrünung an Wänden und Mauern. Bis zu 30 Meter hoch kann das Gewächs klettern und bietet Platz für eine Vielzahl an Insekten. Sonne mag die Herbstpflanze nicht so gern, am besten gedeiht sie im kühlen Schatten oder Halbschatten. 

Efeublüte

Das Gewächs aus der Familie der Aralien wird auch als „Gemeiner Efeu“ bezeichnet, dabei ist die Pflanze alles andere als gemein. „Die in einer Halbkugel angeordneten unscheinbaren Blüten blühen sehr zahlreich und enthalten viel Nektar und Pollen für Wildbienen“, erklärt Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Insbesondere vor dem Winter ist das Gewächs eine beliebte Nahrungsquelle für Insekten aller Art. „Im Herbst lassen sich neben Wildbienenarten auch zahlreiche Falter an den Blüten gut beobachten.“, berichtet der Bienenretter. Die ertragreichen Efeublüten beginnen bereits Ende August zu blühen und hören oft erst im Dezember damit auf. Insbesondere die Efeu-Seidenbiene, die sich auf die Efeupollen spezialisiert hat, ist im Herbst auf das Gewächs angewiesen. Sie legt ihre Nester im Boden und in Lößwänden an. Man kann sie leicht mit der Honigbiene oder der Heidekraut-Seidenbiene verwechseln.


Aber auch andere Insekten wie bestimmte Schmetterlingsarten, Marienkäfer oder am Boden kriechende Tierchen wie Ameisen profitieren von der lebenspendenden Pflanze. Zwischen den dichten Blättern bauen manche Singvögel gerne ihren Nistplatz. Wir Menschen nutzen die heilende Wirkung der Pflanze beispielsweise als lösenden Wirkstoff im Hustensaft.

#zerowaste Do-it-yourself Tipp:

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Biene des Monats: Ackerhummel

Wenn es auf die kalte Jahreszeit zugeht, machen sich Hummeln wie die Ackerhummel auf die Suche nach einem Winterquartier. Dann sind wir Menschen an der Reihe, die pelzigen Bestäuber mit Nistplätzen in einem naturnahen Hausgarten zu unterstützen.

Ackerhummel

Die Ackerhummel ist eine der wenigen Hummelarten, die in Deutschland noch relativ häufig vorkommt. Doch der Name täuscht: die fleißige Bestäuberin fliegt nicht nur in der Nähe von Ackerland umher, sondern brummt auch durch unsere Städte. Beim genauen Hingucken kannst Du die graue Hummel mit der rötlich-braunen Brust und den struppigen Haaren an Wegrändern, in Parks und Gärten vorbeifliegen sehen. „Besonders gut kann man Ackerhummeln von April bis Oktober beobachten“, empfiehlt Christian Bourgeois, Initiator des Bienenretter Projekts.

Bis zu 150 Ackerhummeln leben in einem Volk. „Wie bei anderen Hummelarten auch überleben nach dem Spätsommer nur die Jungköniginnen“, erklärt Bourgeois. Sie sind es dann, die sich ab August bis Oktober auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier machen. „Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dass sich die Jungköniginnen noch einmal für den Winter kräftigen“, betont der Bienenretter.


Ackerhummeln sind polylektisch, also nicht nur an eine Pflanzenart gebunden, was die Nahrungssuche für sie um einiges erleichtert. Gerne mögen sie den Nektar von Rotklee, Taubnesseln oder Disteln. In ihrem Nest legen sie einen Pollenvorrat an, aus dem sich die Larven selbst bedienen.

Im Frühjahr ist es dann so weit - die frisch gekrönten Königinnen können ausschwärmen und sich eine Unterkunft suchen, um ihr eigenes Hummelvolk zu gründen. Um den Jungköniginnen unter die Flügel zu greifen, sollte man in Hausgärten jetzt im Herbst wilde Ecken lassen, wo sich auch andere Tiere zurückziehen können. „Ackerhummeln sind sehr unkompliziert“, erklärt Bourgeois. Am liebsten nisten sie oberirdisch unter Moospolstern, in Baumhöhlen oder Mauerritzen. Diese Art zieht auch in künstliche Nistkästen von uns Menschen ein, die fleißigen Bestäuber freuen sich aber lieber über einen naturnahen Garten mit natürlichen Nistplätzen.

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Deutsche Postcode Lotterie fördert Bienenretter Herbstaktion „Frühblüher pflanzen“

Großzügige finanzielle Unterstützung für Bienenretter des Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung (FINE): Seit drei Jahren fördert die Deutsche Postcode Lotterie die Initiative Bienenretter – dieses Mal erneut mit 30.000 Euro. Mit dem Geld wird die Pflanzung von Frühblühern in Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas unterstützt.

Mitmachaktion Bienenretter Frühblüher

Projektleiter Christian Bourgeois ist erfreut, dass Teilnehmer der Deutschen Postcode Lotterie mit dem Kauf ihrer Lose das Bildungsprojekt der Bienenretter unterstützen: „Wir freuen uns sehr über die großzügige Förderung und bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern sowie dem Beirat der Soziallotterie, der uns nun schon zum fünften Mal unterstützt.“

Mit dem Förderbeitrag möchten die Bienenretter insbesondere auf die prekäre Situation der Hummeln in Deutschland aufmerksam machen. „Zusammen mit Schulklassen, Kita-Gruppen und anderen Bildungseinrichtungen wollen wir jetzt im Herbst die Blütenvielfalt in unseren Städten verbessern. So können wir gemeinsam einen wichtigen Schritt für die Insektenwelt leisten und gleichzeitig nachhaltiges Handeln fördern“, betont Projektleiter Bourgeois. 


Bundesweit sollen hierfür Frühblüher wie Krokusse und Kegelblumen eingepflanzt werden. „Diese bilden im kommenden Frühjahr dann die erste wichtige Nahrungsquelle für Hummeln und Honigbienen und sichern das Überleben der Völker.“

Petra Rottmann, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie: „Als Soziallotterie sind wir davon überzeugt, dass die Welt von starken gemeinnützigen Organisationen wie FINE (Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.) profitiert. Mit 30 Prozent von jedem verkauften Los setzen wir uns für Mensch und Natur ein und sind begeistert davon, wie das Bienenretter Bildungs- und Ökologieprojekt nachhaltiges Handeln fördert und somit langfristig zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt.“

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Happy World Bee Day!

Rund 50.000 Kinder und Erwachsene haben sich an den Bienenretter-Aktionen zum UN-Weltbienentag beteiligt. Ein neuer Rekord für die Arbeit des ehrenamtlichen Bienenretter-Projektes. Aufgrund der aktuellen Pandemie mussten auch die kleinen und großen Bienenretter ins „Homeoffice“. Das hat sie aber nicht davon abgehalten, unsere pelzigen Freunde zu unterstützen!

Heute ist Weltbienentag! Zum dritten Mal wird an diesem Tag weltweit an die fliegenden Held*innen gedacht. Immerhin bestäuben sie rund 80 Prozent der heimischen Wild- und Nutzpflanzen. „Ein Drittel unseres Essens hängt von der Bestäubung der Biene ab“, betont Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter-Initiative. Doch den Insekten geht es immer schlechter, da die Nistmöglichkeiten schwinden und sie keine Nahrung mehr finden.

Weltbienentag

Wildblumenwiese
Wildblumenwiesen bieten Bienen reichlich Pollen und Nektar.

„Vielerorts blüht es kaum noch“, bedauert Bourgeois. Statt bunten Wildblumenwiesen findet man in unseren Städten oft nur graue Steingärten und monotone Rasenflächen. „Der Rückgang der Bestäubungsleistung durch Bienen bedroht unsere Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung weltweit“, so Bourgeois. Der Weltbienentag möchte dem entgegenwirken. Mit Unterstützung der slowenischen Regierung hatte der slowenische Imkerverband vor sechs Jahren den UN-Weltbienentag ins Rollen gebracht. Der 20. Mai wurde bewusst gewählt, da es das Geburtsdatum des slowenischen Hofimerkermeisters Anton Janscha ist. Janscha gilt als Erfinder der ersten Zargenbetriebsweise und war Rektor der weltweit ersten modernen Imkerei-Schule.


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Saatgut der Hoffnung für Bienen aus dem Kaugummiautomaten

Kaugummiautomaten zu „Samen-Automaten“ umgerüstet. Am Frankfurter Günthersburgpark im Stadtteil Bornheim können Frankfurterinnen und Frankfurter ab sofort für ein paar Cent Saatgut ziehen und zur Rettung der Bienen beitragen.

Der Blumensamenautomat am Frankfurter Güntersburgpark

Pünktlich zum UN-Weltbienentag am 20. Mai hat nun auch Frankfurt einen Samenautomaten zum Bienenfüttern. Eigentlich könnten Wildbienen zurzeit auf der Suche nach Futter stressfrei durch Frankfurts ruhig gewordene Straßen fliegen. Doch es summt nicht. Die Welt ist stiller geworden. Nicht nur wegen Corona. Sondern auch, weil die Biene als wichtigster Bestäuber unserer Erde kaum mehr Futter findet.

Insbesondere in Städten werden Flächen zubetoniert und Vorgärten in vermeintliche Schottergärten verschüttet. Damit geht Lebensraum für Bienen und andere wichtige Insekten verloren. Der Einsatz von Pestiziden vergiftet Insekten und Pflanzennektar als Nahrungsgrundlage ist in Zeiten von Monokulturen nur schwer zu finden. 


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Zusammen mit Kitas und Schulen wollen wir blühende Inseln schaffen und somit das Nahrungsangebot für Bienen & Co. verbessert. Diese Aktion richtet sich an Kitas und Schulen. Aufgrund der Corona- Situation ist die Aktion ausgesetzt.