Willkommen auf unserem Blog Bienenretter Bildungs- & Ökologie-Projekt von FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.

virus mit mundschutz

Das Corona-Virus bestimmt derzeit das Weltgeschehen. Oberste Priorität hat für uns die Gesundheit aller Menschen. Aktuell haben wir alle Veranstaltungen ausgesetzt. Mitmachhefte für zu Hause könnt ihr über den Shop der Bienenretter Manufaktur beziehen. Für Kita und Schule @Home haben wir Lernpakete zum Weltbienentag zusammengestellt.

Bleibt gesund und zu Hause!

Euer Bienenretter-Team


Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeit lernen


Eine Welt ohne Bienen wäre undenkbar für unsere biologische Artenvielfalt und damit letzten Endes für unser Überleben. Das Bienensterben ist ein Spiegelbild des Zustands unserer Umwelt und unserer Gesellschaft.

Bienen Biologische Vielfalt in der Stadt

Lass es aufblühen!


Auch in diesem Jahr läuft unsere Kampagne für mehr Blütenvielfalt in unseren Städten. Aus den Erfahrungen des Bienenretter Projekts haben wir Tipps erstellt, wie Du Bienen auf deinem Balkon oder Garten helfen kannst.

Bienenpatenschaft Bienen schützen

Bienen-Pate werden


Sinnvolles schenken: Mit einer Patenschaft unterstützt Du die Arbeit von Bienenretter. Mit Deinem Beitrag förderst Du aktiv Schutz und Pflege von Bienen, die Schaffung von Lebensräumen sowie die Bildungsarbeit.


Bienenretter Bienenerlebnisgarten Lernort Bildung für nachhaltige Entwicklung Frankfurt

Unser Lernort


Bei uns brummt es lauter als zuvor – denn ab September 2019 wird unser BienenErlebnisGarten umgebaut. Hier bieten wir Kita-Gruppen und Schulklassen Workshops zum Thema Nachhaltigkeit an. Der Lernort ist bis Mai 2020 geschlossen.
Wildbienen Schutz

Wildbienenschutz


Die Bedeutung der Wildbienen als Bestäuber wurde lange für die Biolgische Vielfalt unterschätzt. Sie arbeiten häufig effizienter als Honigbienen. Vom 'Bienen-sterben' sind sie stark betroffen. Einige Arten sind für immer verschwunden.

Weltbienentagsaktion

Weltbienentag 20. Mai


Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen, um an die Bedeutung von Bienen für Biodiversität und Ernährung für die Menschheit zu erinnern. Zum Aktionstag haben wir eine Webseite weltbienentag.de gestartet.


Hilf den Bienen


Jeder kann etwas tun damit es Bienen und anderen Insekten es bald wieder besser geht. Hier haben wir einige einfache Tipps zusammengestellt, die jeder leicht in seinem Alltag umsetzen kann. Finde jetzt deinen Einsatzort als Bienenretter.

Kita und Schule @home

Kita & Schule @home


Viele Kitas und Schulen sind damit beschäftigt, die Kinder zu Hause mit Lernmaterialien zu versorgen. Daher haben wir aus aktuellem Anlass Lernpakete für Einrichtungen zum Verteilen für Kinder zu Hause gepackt.

Bienenretter Spenden

Spenden


Mit Deiner Unterstützung hilfst Du bei unserer Bienenretter-Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung und Maßnahmen für Wild- und Honigbienen. Lass uns gemeinsam nachhaltiges Handeln gestalten!




Happy World Bee Day!

Rund 50.000 Kinder und Erwachsene haben sich an den Bienenretter-Aktionen zum UN-Weltbienentag beteiligt. Ein neuer Rekord für die Arbeit des ehrenamtlichen Bienenretter-Projektes. Aufgrund der aktuellen Pandemie mussten auch die kleinen und großen Bienenretter ins „Homeoffice“. Das hat sie aber nicht davon abgehalten, unsere pelzigen Freunde zu unterstützen!

Heute ist Weltbienentag! Zum dritten Mal wird an diesem Tag weltweit an die fliegenden Held*innen gedacht. Immerhin bestäuben sie rund 80 Prozent der heimischen Wild- und Nutzpflanzen. „Ein Drittel unseres Essens hängt von der Bestäubung der Biene ab“, betont Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter-Initiative. Doch den Insekten geht es immer schlechter, da die Nistmöglichkeiten schwinden und sie keine Nahrung mehr finden.

Weltbienentag

Wildblumenwiese
Wildblumenwiesen bieten Bienen reichlich Pollen und Nektar.

„Vielerorts blüht es kaum noch“, bedauert Bourgeois. Statt bunten Wildblumenwiesen findet man in unseren Städten oft nur graue Steingärten und monotone Rasenflächen. „Der Rückgang der Bestäubungsleistung durch Bienen bedroht unsere Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung weltweit“, so Bourgeois. Der Weltbienentag möchte dem entgegenwirken. Mit Unterstützung der slowenischen Regierung hatte der slowenische Imkerverband vor sechs Jahren den UN-Weltbienentag ins Rollen gebracht. Der 20. Mai wurde bewusst gewählt, da es das Geburtsdatum des slowenischen Hofimerkermeisters Anton Janscha ist. Janscha gilt als Erfinder der ersten Zargenbetriebsweise und war Rektor der weltweit ersten modernen Imkerei-Schule.


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Saatgut der Hoffnung für Bienen aus dem Kaugummiautomaten

Kaugummiautomaten zu „Samen-Automaten“ umgerüstet. Am Frankfurter Günthersburgpark im Stadtteil Bornheim können Frankfurterinnen und Frankfurter ab sofort für ein paar Cent Saatgut ziehen und zur Rettung der Bienen beitragen.

Der Blumensamenautomat am Frankfurter Güntersburgpark

Pünktlich zum UN-Weltbienentag am 20. Mai hat nun auch Frankfurt einen Samenautomaten zum Bienenfüttern. Eigentlich könnten Wildbienen zurzeit auf der Suche nach Futter stressfrei durch Frankfurts ruhig gewordene Straßen fliegen. Doch es summt nicht. Die Welt ist stiller geworden. Nicht nur wegen Corona. Sondern auch, weil die Biene als wichtigster Bestäuber unserer Erde kaum mehr Futter findet.

Insbesondere in Städten werden Flächen zubetoniert und Vorgärten in vermeintliche Schottergärten verschüttet. Damit geht Lebensraum für Bienen und andere wichtige Insekten verloren. Der Einsatz von Pestiziden vergiftet Insekten und Pflanzennektar als Nahrungsgrundlage ist in Zeiten von Monokulturen nur schwer zu finden. 


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Marienkäfer - Glücksbringer auf sechs Beinen

Die roten-schwarzen Käfer mit den weißen Punkten sind ein beliebtes Symbol für das Glück. Doch der Marienkäfer selbst hat zurzeit weniger Glück – durch die Ausbreitung einer importierten Art sinkt die Zahl der heimischen Arten. So kannst du dem kleinen Käfer unter die Flügel greifen - und wirst dafür doppelt belohnt.

Kein Insekt steht sinnbildlich für das Glück wie der Marienkäfer. Ab dem Frühjahr, wenn die Paarungszeit beginnt, sind die wandelnden Glücksbringer wieder unterwegs und zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht. Auf dem Weg nach Nahrung und einem geeigneten Partner fliegen die Insekten in Wäldern, Wiesen und Gärten umher – oder landen auch mal auf unserer Picknickdecke. War die Partnerwahl erfolgreich, legt das Weibchen bis zu 400 Eier, aus denen die Larven, die sogenannten „Blattlauslöwen“ schlüpfen. 

Marienkäfer auf Blüte
Die Glückskäfer sind in Gefahr

Marienkäfer schlüpft aus seiner alten Haut
Marienkäfer schlüpfen aus ihrer Larvenhaut

Diese wachsen und krümmen sich, bis die alte Haut abgestreift werden kann. Heraus schlüpft der erwachsene Marienkäfer. In Deutschland gibt es etwa 80 verschiedene Marienkäferarten. Die Glückskäfer können bis zu acht Millimeter groß werden. Je nach Art sind sie rot, gelb oder schwarz und tragen verschieden viele Punkte auf ihren Flügeln. Der wohl bekannteste ist der Siebenpunkt-Käfer mit dem schwarzen Halsschild und dem roten Körper, dessen leuchtende Farbe für seine Fressfeinde als Warnsignal gilt. 


Die kleinen Käfer haben einen großen Magen: bis zu 100 Blattläuse am Tag futtern sie! Daher leitet sich auch sein Name ab: der natürliche Schädlingsbekämpfer gilt seit dem Mittelalter als Geschenk der Jungfrau Maria, der die Ernte der Bauern schützt. Auch heute wird er als biologische Blattlausbekämpfung in der Landwirtschaft eingesetzt. Gerade im Obst- und Gemüseanbau ist der Einsatz von Marienkäfern sehr effizient. Vor einigen Jahren wurde deshalb eine asiatische Art importiert. Diese erkennt man an dem weißen Halsschild. Sie vermehren sich besonders schnell.

Marienkäfer und Blattläuse
Marienkäfer sind natürliche Schädlingsbekämpfer

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Bienenautomat: Vom Hobbyprojekt zum bundesweiten Netzwerk

Bienenautomat

In Deutschland gibt es inzwischen 20 Bienenautomaten!

Was haben ein Heimatverein im ostwestfälischen Kalletal, eine Grundschule in Holzwickede und ein Familienzentrum im saarländischen St.Wendel gemeinsam? Diese drei gehören zu den insgesamt 20 Standorten von Bienenautomaten. Dabei handelt es sich um ehemalige Kaugummiautomaten, die nun Samenmischungen ausgeben, die Wild- und Honigbienen in schweren Zeiten das Überleben erleichtern. Die Idee einen alten Kaugummiautomaten zu einem Projekt zur Rettung von Wild- und Honigbienen umzubauen, kam Sebastian Everding im Garten.

Bienenautomat in Hamburg
Hamburg ist einer von 20 Standorten der Bienenautomaten

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Schmetterlinge in den Garten locken

Mit ein paar kleinen Tipps werden Balkone und Gärten zu einem Rastplatz für die flatternden Frühlingsboten. Je vielfältiger und bunter die Pflanzenauswahl, desto besser! 

Bestimmt ist dir schon mal ein leuchtend gelber Zitronenfalter oder gar der Kleine Fuchs mit seinen orange-braunen Flügeln auf einem Spaziergang begegnet. In Deutschland gibt es über 3.600 verschiedene Arten von Schmetterlingen, die meisten davon sind nachts unterwegs. So vielfältig wie ihre gemusterten Flügel, so ausgewogen sollte es auch in unseren Gärten und auf unseren Balkonen aussehen. Die Falter sind nämlich sehr anspruchsvoll: Teilweise sind sie nur auf eine einzelne Pflanzenart als Futter- und Lebensraum angewiesen.  Als Raupe knabbern sie an den Blättern, Blüten, Zweigen und Wurzeln ihrer Futterpflanze.

Zitronenfalter
Beim Zitronenfalter sind die Männchen leuchtend gelb.

Kleiner Fuchs
Der Kleine Fuchs oder Nesselfalter liebt Brennnesseln.

Wenn sie erwachsen sind, saugen sie den Nektar mit ihrem Rüssel aus den Blütenkegeln. Wie Bienen tragen sie die Pollen weiter und leisten somit wichtige Bestäubungsarbeit. Aber nicht nur als Nahrung brauchen die Schmetterlinge ein ausgewogenes Nektarpflanzen-Buffet, sondern auch zur Eiablage benötigen sie zahlreiche Futterpflanzen für den Nachwuchs. Nach der Paarung legen Schmetterlinge ihre winzigen Eier direkt auf die Futterpflanzen, damit die späteren Raupen sich sattfressen können. So wandeln sich die Raupen langsam zur Puppe im Kokon, aus dem dann der fertige Falter schlüpft. Leider gibt es immer mehr monotone Steingärten und immer weniger heimische Pflanzenarten in unseren Gärten.


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Bunte Oasen für Bienen auf unseren Balkonen und Terrassen

Der Frühling naht – und damit auch die summenden Bestäuber, die sich für die Nahrungssuche in die Lüfte erheben. Für uns Menschen ist es jetzt an der Zeit, ein großes Buffet für Bienen und Schmetterlinge zu schaffen.

Du brauchst keinen eigenen großen Garten, um einen Beitrag gegen das Insektensterben und für das Mikroklima zu leisten. Mit frischen Kräutern auf der Fensterbank oder farbenfrohe Wildblumen auf Balkon und Terrasse kann leicht Abhilfe für hungrige Bestäuber geschaffen werden. „Rosmarin und Thymian schmecken nicht nur Menschen, sondern auch unseren pelzigen Freunden“, betont Christian Bourgeois, Initiator des Bienenretter-Projektes. Insbesondere mit Mauerpfeffer, Fetthenne oder Ringelblumen tust du Wildbienen und Schmetterlingen einen großen Gefallen. Hummeln lockst du dafür mit einem Strauch Bohnenkraut und Lavendel an. 


Solch ein "intelligenter" Kräuterkasten ist insektenfreundlich und dazu noch küchengeeignet. Lass immer genug blühen und schneide nur die Blätter, nicht aber die Blütenstände ab! Generell sollte bei der Wahl der grünen Ecke darauf geachtet werden, dass die Blüten ausreichend Nektar und Pollen bieten. Im Handel werden oft gefüllte Blumen, nektarlose Geranien oder pollenarme Sonnenblumenarten angeboten. Wie wäre es stattdessen mit einem „wilden Mix“ aus Früh- und Spätblühern, die das ganze Jahr von Bestäubern angeflogen werden können? 


Auch Gärtner*innen profitieren von einer pflegearmen Bienenweide-Mischung aus Wild- und Kulturarten, die mit wenig Wasser und ohne Dünger zufrieden sind. Geeignete Mischungen findest du im Shop der Bienenretter Manufaktur. Besonders freuen sich Blumen über ein sonniges oder halbschattiges Plätzchen. Beim Einpflanzen sollte darauf geachtet werden, dass die Behälter groß genug sind und es eine Abflussmöglichkeit für überschüssiges Wasser gibt. Auf chemische Pestizide sollte verzichtet werden, da sie nicht nur die Schädlinge, sondern auch die Insekten angreifen. So steht deiner bunten Oase nichts mehr im Weg - die Schmetterlinge und Wildbienen werden es uns danken! 


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Aktionsstart "Lass deine Kita oder Schule aufblühen!"

Großzügige finanzielle Unterstützung für Bienenretter des Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung. Die Deutsche Postcode Lotterie fördert das Projekt Bienenretter bereits seit 2017 - dieses Mal mit einem Betrag von 30.000 Euro. Mit dem Geld wird konkret die Aktion zum Weltbienentag 2020 unterstützt.

Projektleiter Christian Bourgeois ist hoch erfreut, dass Teilnehmer der Deutschen Postcode Lotterie in Hessen mit dem Kauf ihrer Lose das Bienenretter Bildungsprojekt unterstützen: „Wir freuen uns sehr über eine großzügige Förderung und danken allen Teilnehmern und dem Beirat herzlich!“ Mit der Förderung möchte Bienenretter auf die Situation der Bienen in Deutschland aufmerksam machen und nachhaltiges Handeln fördern. "Zusammen mit Schulen, Kitas und Bürgern wollen wir blühende Bänder und Inseln durch unsere Städte ziehen und somit das Nahrungsangebot für Bienen und Schmetterlinge verbessern", erläutert Bourgeois.


Petra Rottmann, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie: „Als Soziallotterie setzen wir uns deutschlandweit für den Natur- und Umweltschutz ein. Die Bienenretter Aktion unterstützen wir dank unserer Teilnehmer bereits seit 2017. Das Projekt fördert nicht nur den Artenschutz, es klärt auf und involviert – und das von klein an. Der Weltbienentag ist für uns immer wieder Anlass, um auf den Schutz des bedrohten Insekts hinzuweisen, denn die Biene nimmt eine zentrale Rolle in unserem Ökosystem ein.“

 

ACHTUNG: Die Aktion haben wir aufgrund der aktuellen Situation ausgesetzt.

Vielfalt für die Sinne im neuen BienenErlebnisGarten

Seit der Eröffnung im August 2017 kamen große und kleine Bienenfans in den Frankfurter BienenErlebnisGarten, um die Welt der Bestäuber spielerisch zu erforschen. Nun wird der Lernort umgebaut – zum Ort der Vielfalt

Ein großes Schild am Zaun des BienenErlebnisGartens macht darauf aufmerksam, dass der Natur-Lernort für die nächsten Monate wegen Umbaumaßnahmen geschlossen ist. „Der Garten soll noch vielfältiger werden und neue Wege der Wissensvermittlung bedienen“, betont Christian Bourgeois, Initiator des Bienenretter Projektes. Bislang konnten sich größere Kita-Gruppen oder Schulklassen nur zusammen mit Führern über den grünen Rundgang bewegen. Nach dem Umbau kann jeder sein Wissen über Nachhaltigkeit und Bestäuber auf eigene Faust erkunden - alleine oder in der Gruppe.


„Gemeinsam mit einem Expertenteam, das bereits im Frankfurter Zoo und Palmengarten mitgewirkt hat, entwickelten wir hierfür ein autodidaktisches Konzept“, erklärt Bourgeois. Insgesamt wird es sechs selbstständige Lern-Stationen mit Beobachtungsaufgaben und Übungen geben, die unabhängig voneinander funktionieren. Der neue Garten bekommt den Namenszusatz „Ort der Vielfalt“. Nicht nur die Tiere und Pflanzen dort sind vielfältig, sondern auch die Herangehensweise der einzelnen Stationen. „Beispielsweise wird eine Aufgabe sein, einen Honigbienenstock mit allen Karrierestufen für seine summenden Bewohner interaktiv nachzubilden“, verrät Bourgeois. Da gibt es zum Beispiel die Putzbiene, die für Sauberkeit im Stock sorgt. Oder die Ammenbiene, die sich um die Nachkommen kümmert. „Je nach Alter durchlaufen die Bienen eine andere Stufe“, erklärt Bourgeois.


Eine andere Station stellt gleich mehrere Sinne auf die Probe: Per Murmelspiel werden Wildbienenarten ausgewählt, für die der Lebensraum erraten werden muss. Die Antwort wird zunächst blind mit den Händen ertastet und das Ergebnis anschließend bildlich aufgelöst, um das Lernergebnis zu verstärken. Generell eignen sich die Stationen für Kinder ab dem Vorschulalter, für Grundschulklassen und Familien. „Gerade seitens der Kitas besteht ein großes Interesse am Garten, weshalb wir die Stationen nun mit einer kindgerechten Erläuterungshilfe anpassen“, erläutert der Bienenretter. So wird eine freundliche Stimme zu hören sein, die zusätzlich zur schriftlichen Erklärung die Aufgabenstellung ansagt, nachdem eine Kinderhand auf den entsprechenden Buzzer gedrückt hat.


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Deutsche Postcode Lotterie fördert Umgestaltung des BienenErlebnisGartens zum Ort der Vielfalt.

Großzügige finanzielle Unterstützung für Bienenretter des Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung. Im Rahmen der gestrigen Charity Gala der Deutschen Postcode Lotterie in Düsseldorf wurde der Förderscheck in Höhe von 59.000 Euro überreicht. Mit dem Geld wird konkret die Umgestaltung des BienenErlebnisGartens zu einem Ort der Vielfalt unterstützt.

Projektleiter Christian Bourgeois ist hoch erfreut, dass Teilnehmer der Deutschen Postcode Lotterie in Hessen mit dem Kauf ihrer Lose das Bienenretter Bildungsprojekt unterstützen: „Wir freuen uns sehr über eine großzügige Förderung und danken allen Teilnehmern und dem Beirat herzlich!“. 

Mit dem Förderungsbeitrag wird Bienenretter den bestehenden BienenErlebnisGarten noch vielfältiger gestalten. „Dabei gehen wir ganz neue Wege bei der Wissensvermittlung. Jeder kann das Thema Biene und Nachhaltigkeit selbst oder in der Gruppe dank eines autodidaktischen Konzepts entdecken.“, erläutert Bourgeois.

 

Petra Rottmann, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie: „Als Soziallotterie sind wir davon überzeugt, dass die Welt von starken gemeinnützigen Organisationen wie FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V. profitiert. Mit 30 Prozent von jedem verkauften Los setzen wir uns für Mensch und Natur ein und sind begeistert davon, wie das Bienenretter Bildungs- und Ökologieprojekt nachhaltiges Handeln fördert und somit langfristig zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt.“ 

 

Zusammen mit der Aktion zum Weltbienentag und der Pflanzaktion für Frühblüher hat die Deutsche Postcode Lotterie die Bienenretter mit einer Fördersumme in Höhe von 119.000 Euro unterstützt.

Schübergabe Postcode Lotterie Düsseldorf 2020
Postcode Lotterie unterstützte Bienenretter Aktionen mit einer Fördersumme von insgesamt 119.000 Euro. (v.r.n.l. Petra Rottmann - Head of Charities PCL, Christian Bourgeois und Rüdiger Hein - Vorstände FINE e.V.)

Für die Umsetzung konnte Bienenretter drei Experten*innen gewinnen, die bereits für andere namhafte Einrichtungen wie Frankfurter Zoo und Palmengarten ähnliche Konzepte erfolgreich entwickelten. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der BienenErlebnisGarten in diesem Frühjahr geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist für den Juni geplant.

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Die gute Tat des Tages

Hinter dem 10. Türchen des 24-gute-Taten-Adventskalenders versteckt sich das Bildungs- und Ökologieprojekt Bienenretter.

Wildbiene 24 gute Taten Kalender 2019 Bienenretter

„So, jetzt brauchen wir nur noch eine Gießkanne Wasser“, erklärt Erzieher Jens den zwölf Vorschulkindern aus der Frankfurter Kindertagesstätte. In den letzten vier Wochen haben sich die Buben und Mädchen mit Bienchen und Blümchen beschäftigt. Heute ging es auf einer bisher ungenutzten Ecke direkt neben der Kita ans Werk. Hier entsteht auf zwanzig Quadratmetern eine Blumenwiese für Bienen und andere Insekten. Die sechsjährige Julia darf das Schild mit einer kräftigen Schnur an den Zaun binden. Dort steht nun für alle sichtbar: Ein kleines Paradies für Biene und Mensch! "Noch vor einer Woche war diese Ecke ein Ort, wo Passanten gedankenlos ihren Müll hinwarfen und die Stadt sich nicht kümmerte“, erzählt der Erzieher und fährt fort: „Jetzt machen die Kinder eine hoffentlich bald blühende Wiese für Wildbienen daraus.“ Jens und die Kinder freuen sich schon jetzt, die Wildbienen auf der neuen Wiese im Sommer zu beobachten.


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Erneute Auszeichnung für Bienenretter

Erneute Auszeichnung für Bienenretter UN-Dakade Biologische Vielfalt 2019-2020

Die Bienenretter freuen sich. Das Bildungs- und Ökologie-Projekt wurde zum dritten Mal als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen. Was 2011 als Bildungsprojekt in einem Lerngarten des FINE Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung e.V. begann, hat in den letzten Jahren mit zahlreichen Aktionen zusammen mit Schulen und Kitas bundesweite Strahlkraft entwickelt. Den Einsatz und die Entwicklung der Initiative hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs erneut überzeugt.


„Bienenretter trägt über den konkreten Beitrag im Projekt hinaus dazu bei, mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Wir danken Ihnen ausdrücklich dafür!", lobt die Jury. Nach 2015/16 und 2017/18 ist dies nun für 2019/20 die dritte Auszeichnung im Wettbewerb.

Über den Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Das ausgezeichnete Projekt hat am Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Die Auszeichnung ist ein Qualitätssiegel für Projekte, die Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern.

4.000 Schüler pflanzen Frühblüher für Bienen

Auch in diesem Jahr konnten Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen das Mitmach-Set zum Thema Frühblüher bestellen. Knapp 4.000 Kinder und Jugendliche haben dadurch ihren Unterricht nach draußen verlegt und fleißig Frühblüher gepflanzt.

 

Trotz der Herbst-Kälte haben sich auch die Schüler der 3/4a aus ihrem Klassenzimmer der Carolina-Friess-Grundschule gewagt, um gemeinsam im Rahmen der Aktion „Frühblüher pflanzen!“ Wildkrokusse zu pflanzen. Vorsichtig buddeln die kleinen Bienenretter Löcher in die Erde, bevor sie die Knollen und Zwiebeln einpflanzen. „Gerade nach dem langen Winter fehlt es den geschwächten Bestäubern oft an nahrhaften Pflanzen, die ihnen Pollen und Nektar bieten“, betont Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Mit der Aktion „Frühblüher pflanzen!“ haben insgesamt knapp 4.000 Kinder ein Zeichen für die Biologische Vielfalt gesetzt.

Schüler pflanzen Krokusse & Co.
Schüler pflanzen Krokusse & Co.

Unterricht draußen ist mal was anderes.
Unterricht draußen ist mal was anderes.

So wie die Kinder der Carolina-Friess-Grundschule. „Ein Teil der Klasse hat das tolle, mitgelieferte Heft über die Biene Sabine durchgearbeitet, während die anderen fleißig Zwiebeln eingesetzt haben“, erzählt Simone Winkler vom Arbeitskreis Lebenswertes Lauingen in Bayern. Dann wurde getauscht, damit alle Kinder auf ihre Kosten kommen. „Ich hatte den Eindruck, dass es den Kids viel Spaß gemacht hat. Unterricht draußen ist mal was anderes“, betont sie. Im Klassenzimmer wächst nun eine Hyazinthe in einem Glas zur genauen Beobachtung. Jeden Tag erleben die Kinder, wie Stängel und Wurzeln ein wenig länger werden.

 

 


Gestartet haben die Bienenretter die bundesweite Frühblüher-Aktion im September auf dem Frankfurter Bienenfestival. „Dort haben wir bereits 1.000 kleine Krokus-Sets an Bienenfreunde verteilt“, erzählt Bourgeois glücklich. Nach zwei Monaten geht die Frühblüher-Aktionen nun zu Ende. „Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Bildungseinrichtungen, Lehrkräften und Schülern, die so einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Blütenvielfalt in unseren Städten leisten“, betont der Initiator des Bienenretter-Projekts.

 

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Zusammen mit Kitas und Schulen wollen wir blühende Inseln schaffen und somit das Nahrungsangebot für Bienen & Co. verbessert. Diese Aktion richtet sich an Kitas und Schulen. Aufgrund der Corona- Situation ist die Aktion ausgesetzt.