Willkommen auf unserem Blog Bienenretter Bildungs- & Ökologie-Projekt von FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeit lernen


Eine Welt ohne Bienen wäre undenkbar für unsere biologische Artenvielfalt und damit letzten Endes für unser Überleben. Das Bienensterben ist ein Spiegelbild des Zustands unserer Umwelt und unserer Gesellschaft.

Bienen Biologische Vielfalt in der Stadt

Lass es aufblühen!


Auch in diesem Jahr läuft unsere Kampagne für mehr Blütenvielfalt in unseren Städten. Aus den Erfahrungen des Bienenretter Projekts haben wir Tipps erstellt, wie Du Bienen auf deinem Balkon oder Garten helfen kannst.

Bienenpatenschaft Bienen schützen

Bienen-Pate werden


Sinnvolles zu Weihnachten schenken: Mit einer Patenschaft unterstützt Du die Arbeit von Bienenretter. Mit Deinem Beitrag förderst Du aktiv Schutz und Pflege von Bienen, die Schaffung von Lebensräumen sowie die Bildungsarbeit.


Bienenretter Bienenerlebnisgarten Lernort Bildung für nachhaltige Entwicklung Frankfurt

Unser Lernort


Bei uns brummt es lauter als zuvor – denn ab September 2019 wird unser BienenErlebnisGarten umgebaut. Hier bieten wir Kita-Gruppen und Schulklassen Workshops zum Thema Nachhaltigkeit an. Der Lernort ist bis Mai 2020 geschlossen.
Wildbienen Schutz

Wildbienenschutz


Die Bedeutung der Wildbienen als Bestäuber wurde lange für die Biolgische Vielfalt unterschätzt. Sie arbeiten häufig effizienter als Honigbienen. Vom 'Bienen-sterben' sind sie stark betroffen. Einige Arten sind für immer verschwunden.

Weltbienentagsaktion

Weltbienentag 20. Mai


Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen, um an die Bedeutung von Bienen für Biodiversität und Ernährung für die Menschheit zu erinnern. Zum Aktionstag haben wir eine Webseite weltbienentag.de gestartet.


Hilf den Bienen


Jeder kann etwas tun damit es Bienen und anderen Insekten es bald wieder besser geht. Hier haben wir einige einfache Tipps zusammengestellt, die jeder leicht in seinem Alltag umsetzen kann. Finde jetzt deinen Einsatzort als Bienenretter.

Pflanzaktion Frühblüher

Frühblüher-Aktion


Zusammen mit Schulen wollen wir blühende Inseln schaffen und somit das Nahrungsangebot für Bienen & Co. verbessert. Diese Aktion richtet sich ausschließlich an Kitas und Schulen. Ab sofort können Päd. Kräfte Sets anfordern.

Spenden


Mit Deiner Unterstützung hilfst Du bei unserer Bienenretter-Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung und Maßnahmen für Wild- und Honigbienen. Lass uns gemeinsam nachhaltiges Handeln gestalten!




Die gute Tat des Tages

Hinter dem 10. Türchen des 24-gute-Taten-Adventskalenders versteckt sich das Bildungs- und Ökologieprojekt Bienenretter.

Wildbiene 24 gute Taten Kalender 2019 Bienenretter

„So, jetzt brauchen wir nur noch eine Gießkanne Wasser“, erklärt Erzieher Jens den zwölf Vorschulkindern aus der Frankfurter Kindertagesstätte. In den letzten vier Wochen haben sich die Buben und Mädchen mit Bienchen und Blümchen beschäftigt. Heute ging es auf einer bisher ungenutzten Ecke direkt neben der Kita ans Werk. Hier entsteht auf zwanzig Quadratmetern eine Blumenwiese für Bienen und andere Insekten. Die sechsjährige Julia darf das Schild mit einer kräftigen Schnur an den Zaun binden. Dort steht nun für alle sichtbar: Ein kleines Paradies für Biene und Mensch! "Noch vor einer Woche war diese Ecke ein Ort, wo Passanten gedankenlos ihren Müll hinwarfen und die Stadt sich nicht kümmerte“, erzählt der Erzieher und fährt fort: „Jetzt machen die Kinder eine hoffentlich bald blühende Wiese für Wildbienen daraus.“ Jens und die Kinder freuen sich schon jetzt, die Wildbienen auf der neuen Wiese im Sommer zu beobachten.


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Erneute Auszeichnung für Bienenretter

Erneute Auszeichnung für Bienenretter UN-Dakade Biologische Vielfalt 2019-2020

Die Bienenretter freuen sich. Das Bildungs- und Ökologie-Projekt wurde zum dritten Mal als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen. Was 2011 als Bildungsprojekt in einem Lerngarten des FINE Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung e.V. begann, hat in den letzten Jahren mit zahlreichen Aktionen zusammen mit Schulen und Kitas bundesweite Strahlkraft entwickelt. Den Einsatz und die Entwicklung der Initiative hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs erneut überzeugt.


„Bienenretter trägt über den konkreten Beitrag im Projekt hinaus dazu bei, mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Wir danken Ihnen ausdrücklich dafür!", lobt die Jury. Nach 2015/16 und 2017/18 ist dies nun für 2019/20 die dritte Auszeichnung im Wettbewerb.

Über den Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Das ausgezeichnete Projekt hat am Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Die Auszeichnung ist ein Qualitätssiegel für Projekte, die Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern.

4.000 Schüler pflanzen Frühblüher für Bienen

Auch in diesem Jahr konnten Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen das Mitmach-Set zum Thema Frühblüher bestellen. Knapp 4.000 Kinder und Jugendliche haben dadurch ihren Unterricht nach draußen verlegt und fleißig Frühblüher gepflanzt.

 

Trotz der Herbst-Kälte haben sich auch die Schüler der 3/4a aus ihrem Klassenzimmer der Carolina-Friess-Grundschule gewagt, um gemeinsam im Rahmen der Aktion „Frühblüher pflanzen!“ Wildkrokusse zu pflanzen. Vorsichtig buddeln die kleinen Bienenretter Löcher in die Erde, bevor sie die Knollen und Zwiebeln einpflanzen. „Gerade nach dem langen Winter fehlt es den geschwächten Bestäubern oft an nahrhaften Pflanzen, die ihnen Pollen und Nektar bieten“, betont Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Mit der Aktion „Frühblüher pflanzen!“ haben insgesamt knapp 4.000 Kinder ein Zeichen für die Biologische Vielfalt gesetzt.

Schüler pflanzen Krokusse & Co.
Schüler pflanzen Krokusse & Co.

Unterricht draußen ist mal was anderes.
Unterricht draußen ist mal was anderes.

So wie die Kinder der Carolina-Friess-Grundschule. „Ein Teil der Klasse hat das tolle, mitgelieferte Heft über die Biene Sabine durchgearbeitet, während die anderen fleißig Zwiebeln eingesetzt haben“, erzählt Simone Winkler vom Arbeitskreis Lebenswertes Lauingen in Bayern. Dann wurde getauscht, damit alle Kinder auf ihre Kosten kommen. „Ich hatte den Eindruck, dass es den Kids viel Spaß gemacht hat. Unterricht draußen ist mal was anderes“, betont sie. Im Klassenzimmer wächst nun eine Hyazinthe in einem Glas zur genauen Beobachtung. Jeden Tag erleben die Kinder, wie Stängel und Wurzeln ein wenig länger werden.

 

 


Gestartet haben die Bienenretter die bundesweite Frühblüher-Aktion im September auf dem Frankfurter Bienenfestival. „Dort haben wir bereits 1.000 kleine Krokus-Sets an Bienenfreunde verteilt“, erzählt Bourgeois glücklich. Nach zwei Monaten geht die Frühblüher-Aktionen nun zu Ende. „Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Bildungseinrichtungen, Lehrkräften und Schülern, die so einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Blütenvielfalt in unseren Städten leisten“, betont der Initiator des Bienenretter-Projekts.

 

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Der Adventskalender, der Gutes tut

Bienenretter ist eine von 24 guten Taten!

Ein sinnstiftender Adventskalender mit guten Taten statt Schokolade oder Krimskrams? Den gibt es tatsächlich – und eines unserer Projekte ist dieses Jahr eines der 24 sorgfältig ausgewählten Vorhaben im Adventskalender von 24guteTaten e.V.

Das Prinzip des Kalenders ist einfach: Hinter den Türchen sind 24 gute Taten aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Ernährung und Bildung versteckt. An einem Tag schützt man so beispielsweise ein Stück Regenwald und an einem anderen Tag bekommt ein Schulkind eine gesunde Mahlzeit.


Durch das Öffnen des Türchens sieht man täglich, was der eigene gespendete Betrag konkret und langfristig bewirkt. Die Kalender sind ab einer Spende von 24 Euro erhältlich und lassen sich, auf Wunsch, sogar mit einem Firmenlogo versehen - das perfekte Firmengeschenk! In der Adventszeit kann man sich dann auf www.24guteTaten.de genauer über die Projekte informieren und erfahren, wofür die Spendengelder eingesetzt werden und was sie bewirken. Unter anderem sind dort in diesem Jahr auch wir zu finden! Die 24 Projekte unterteilen sich in die Bereiche Gesundheit, Bildung, Umweltschutz und Versorgung.

 

24guteTaten Adventskalender copyright Scholz und Friends
Die Türchen zu einer besseren Welt. | Bild: Scholz und Friends

Der 24guteTaten e.V. möchte mit dem Kalender zeigen, dass man auch mit einer kleinen Spende konkret helfen kann und dass Spenden Spaß macht. So bietet der Verein mit dem Kalender eine sinnvolle Alternative zum weihnachtlichen Konsum und zeigt auf Ihrer Homepage auch ausführlicher, wie sich unsere Welt ein bisschen besser machen lässt.


Die 24 Projekte für den Kalender werden jedes Jahr neu ausgewählt. 119 Organisationen haben sich allein dieses Jahr für den Kalender beworben. Wir freuen uns, eine der ausgewählten Organisationen zu sein!

 

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Bienenfutter aus dem Automaten

In Dortmund hängt nun ein ehemaliger Kaugummi-Automat mit Bienenretter Samenmischungen und Krokusknollen. Die Idee eines «Bienenfutter-Automaten» kam dem Dortmunder Sebastian Everding.

 

"Damit versuche ich die Welt ein bisschen lustiger und gleichzeitig etwas ökologisch Sinnvolles zu machen.", sagt der Initiator. Der ausgediente Automat sollte ursprünglich zum Schrott oder als Dekoration verkommen. Everding hat Gehäuse und Mechanik liebevoll aufgearbeitet.

 

Für 20 Cent spuckt der Automat die Feldblumen-Mischung der Bienenretter Manufaktur aus. Mit 50 Cent ist man mit einer Duft-Krokus-Knolle dabei. Neben dem Gerät finden Interessierte und Käufer Informationsmaterial über Wildbienen. „Gerne haben wir diese originelle Idee unterstützt. Ein hervorragendes Beispiel wie man mit eigenem Engagement ein Stück nachhaltige Entwicklung auf eine amüsante Art in seinem Stadtteil anstoßen kann.“, ergänzt Christian Bourgeois von Bienenretter. Der Gewinn aus den Geräten fließt dem Bienenretter Bildungsprojekt zu.

Bienenfutter Automat
Bienenfutter Automat in Dortmund | Foto: Sebastian Everding

Neue "Frühblüher" Mitmachsets für Schulen

Die neue Mitmachbroschüre für Schüler zum Thema „Frühblüher“ ist da! Zum vierten Mal können sich Schulen und Bildungseinrichtungen im Rahmen der Aktion „Lass deine Stadt aufblühen!“ die Mitmachsets der Bienenretter bestellen. Ziel ist es die Nahrungsvielfalt von Bienen & Co. im kommenden Frühjahr zu verbessern. Gemeinsames Pflanzen zusammen mit dem Bearbeiten der Broschüre schafft ein Bewusstsein für die Bedeutung der pelzigen Freunde bei den Kindern.

Während wir noch die letzten Sonnenstrahlen genießen, haben die fleißigen Bienchen längst einen Honigvorrat für den Winter angelegt. Damit die Bestäuber im nächsten Frühjahr genügend Nahrung finden, müssen wir Menschen ihnen jetzt unter die Flügel greifen und ebenso fleißig Frühblüher pflanzen. Um die kleinen Naturschützer für das Gärtnern zu begeistern, haben die Bienenretter neue Mitmachsets für Schulkinder mit Pflanzsets und Infomaterial erstellt. „Ab sofort können Kitas, Schulen und Bildungsvereine die Bienenretter-Mitmachsets gegen einen Versandkostenbeitrag erhalten“, erklärt Christian Bourgeois, Initiator des Bienenretter-Projekts.

 


Frühblüher Mitmachset Bienenretter
Frühblüher Mitmachset für 3. bis 5. Schulklasse

Pünktlich zum 5. Frankfurter Bienenfestival am Samstag und dem Start des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" in Baden-Württemberg, präsentiert Bienenretter seine Herbstaktion. Die Aktion bietet das Set vornehmlich für dritte bis fünfte Schulklassen an - aber auch andere Klassenstufen und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche können gerne teilnehmen. „Ein Set ist für 10 Kinder bestimmt und beinhaltet 50 Krokusse oder Frühblüher zum Einpflanzen, ein buntes Hinweisschild und die Mitmachhefte. Die Kinder entdecken im Heft Wissenswertes und was man sonst noch für Bienen tun kann.“, so Bourgeois. Auf den 24 Seiten der Broschüre "Die Biene Sabine und die Frühblüher" können die Schüler ihr Wissen über Bestäuber und Frühblüher erweitern und in die Rolle eines Pflanzen-Forschers schlüpfen. So lernen die kleinen Forscher etwas über die Lehre der Frühblüher und wie sie selbst welche anpflanzen. Für Anleiter*in gibt es eine pädagogische Online-Anleitung. Die Mitmachsets können gegen eine Versandkostenbeteiligung von Schulen angefordert werden.


Gewinner des Malwettbewerbs "Weltbienentag" stehen fest.

Unter dem Motto „Mal ein Bild zum Weltbienentag“ startete Bienenretter einen Malwettbewerb für Kinder. Das Kunstwerk konnte ein Bild von Bienen oder etwas über die Vielfalt von Tieren und Pflanzen sein. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Bei den zahlreichen Einsendungen fiel es der Jury besonders schwer. Die drei schönsten oder originellsten Bilder stehen nun fest und werden als Grußkarten-Set gedruckt. Die drei Gewinner erhalten je ein Wildbienen-Beobachtungskasten.

 

Glückwunsch auch an die Teilnehmer, die einen der zahlreichen Preise wie Wildbienenhotels und Saatsets der Bienenretter Manufaktur in der Verlosung gewonnen haben. In einer Zusatzverlosung wurden ebenfalls drei Beobachtungskästen an zwei Schulklassen und eine Kitagruppe ausgelost. Alle Gewinner haben wir in dieser Woche benachrichtigt.

Bild: Zaharijas, 7 Jahre alt
Bild: Zaharijas, 7 Jahre alt

Deutsche Postcode Lotterie fördert Pflanzaktion „Frühblüher“.

Großzügige finanzielle Unterstützung für Bienenretter des Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung. Bereits zum vierten Mal fördert die Deutsche Postcode Lotterie die Initiative Bienenretter – dieses Mal mit 30.000 Euro. Mit dem Geld wird konkret die Pflanzung von Frühblühern in Schulen und Kitas unterstützt.

Großzügige finanzielle Unterstützung für Bienenretter des Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung. Bereits zum vierten Mal fördert die Deutsche Postcode Lotterie die Initiative Bienenretter – dieses Mal mit 30.000 Euro. Mit dem Geld wird konkret die Pflanzung von Frühblühern in Schulen und Kitas unterstützt.

Frühblüher Pflanzset Bienenretter
Frühblüher werden immer wichtiger für Bienenvölker.

Mit dem Förderungsbeitrag wird Bienenretter gezielt auf die Situation der Bienen in Deutschland aufmerksam machen und nachhaltiges Handeln fördern. „Zusammen mit Schulen, Kitas und Bürgern können wir jetzt im Herbst Frühblüher pflanzen. Krokusse, Kegelblumen & Co. Sollen das Nahrungsangebot für Bienen und Hummeln im zeitigen Frühjahr verbessern. Gerade aufgrund der zunehmenden Wetterkapriolen des Klimawandels ist dies ein Beitrag zur Stabilisierung der Völker", erläutert Bourgeois.

 

Petra Rottmann, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie: „Bienen, Hummeln und andere Insekten sind aus unserem Ökosystem nicht wegzudenken und für unsere Lebensmittelherstellung unabdingbar. Die Kinder schaffen ein Nahrungsangebot für die Bestäuber und lernen dabei – großartig!“


Die Aktion richtet sich vornehmlich an dritte bis sechste Schulklassen. Aber auch andere Klassenstufen, Vorschule, Kitas und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche können Mitmachsets der Aktion gegen eine Versandkostenbeteiligung anfordern.

 

Weltbienentag: Tag der kleinen Helfer, die Großes leisten.

Eine Welt ohne Bienen wäre undenkbar. Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die gesamte Menschheit. Den 20. Mai haben die Vereinten Nationen (UN) als World Bee Day ausgerufen. Damit Bienen wieder mehr Nahrung finden, hat das Projekt Bienenretter in über 1.000 Orten blühende Inseln für die fleißigen Insekten geschaffen und einen Malwettbewerb für Kinder gestartet.

Bienen nehmen eine Schlüsselrolle in unserer Natur ein. Der Rückgang der Bestäuber bedroht unsere Umwelt, Wirtschaft sowie Ernährungssicherheit und somit unsere Lebensgrundlagen. „Eine Ursache: Es blüht vielerorts kaum noch. So ist das Nahrungsangebot für Bienen nicht mehr ausreichend.“, erklärt Christian Bourgeois, Initiator des Bienenretter Bildungsprojekts. Allzu oft bestimmen öde Steingärten und monotone Rasenflächen das Bild unserer Städte. Andererseits sind oft vermeintlich attraktive Sommerblumen für viele Bienenarten nahezu wertlos. Kleine Blühflächen mit vielfältigen heimischen Blühpflanzen hingegen fördern Wild- und Honigbienen.

 


Mitmachaktion: 6 Millionen Blumenkästen eingesät

In Mitmachaktionen haben Schulklassen, Kita-Gruppen und engagierte Bürger in den vergangenen Wochen blühende Inseln in über 1.000 Orten in ganz Deutschland geschaffen. „Insgesamt wurde so in den vergangen drei Jahren bereits eine Fläche von mehr als sechs Millionen Blumenkästen mit Nahrung für Bienen und Insekten geschaffen. Eine großartige Leistung! Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihr Engagement.", erläutert Bourgeois. Die diesjährige Aktion wurde mit 20.000 Euro von den Teilnehmern der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt.

 


Mal ein Bild zum Weltbienentag

Unter dem Motto „Mal ein Bild zum Weltbienentag“ startet Bienenretter einen Malwettbewerb für Kinder. Das eigene Kunstwerk kann ein Bild von Bienen oder etwas über die Vielfalt von Tieren und Pflanzen sein. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Die drei schönsten oder originellsten Bilder drucken wir als Grußkarten-Set“, erklärt Bourgeois. Den Gewinnern winkt je ein Wildbienen-Beobachtungskasten. Unter allen Teilnehmern werden zusätzliche Preise verlost. Viel Glück!

Kinder Malwettbewerb zum Weltbienentag

Der Mensch löscht die Natur vom Planeten.

Vergangene Woche tagte der Weltbiodiversitätsrat in Paris und der UN-Bericht zeichnet ein düsteres Zukunftsbild: Eine Millionen Arten sind vor dem Aussterben bedroht! Nur wenn wir alle mit anpacken, können wir hieran etwas zum Guten ändern.

Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern - so lautet ein afrikanisches Zitat. Zurzeit ist dieses Gesicht wohl eher vor Schmerz verzerrt, wenn man die aktuellen Ergebnisse zur ökologischen Vielfalt betrachtet. Vergangene Woche veröffentlichte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) seinen ersten globalen Bericht. Das Fazit: „Quasi alle Bemühungen der Vergangenheit waren umsonst“, betont Christian Bourgeois, Initiator der Bienenretter. Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden in den nächsten Jahrzehnten immer mehr Arten aussterben. Die Ergebnisse sind beängstigend. Laut IPBES-Bericht sind rund eine Millionen Tier- und Pflanzenarten von den insgesamt acht Millionen vom Aussterben bedroht, sowohl auf dem Land als auch im Wasser.

 

Tagebau

There is no planet B

Dass das Artensterben menschengemacht ist, kann keiner leugnen. „Politik und Wirtschaft haben versagt und unserem Planeten unwiederbringliche Schäden zugefügt“, ärgert sich Bourgeois. Von den gesetzten Zielen der vergangenen Jahre zum Schutz der Natur wurde kaum etwas erreicht. Der menschliche Einfluss auf drei Viertel der Land- und zwei Drittel der Meerräume ist neben der Ausbeutung von Lebewesen, der Umweltverschmutzung, dem Klimawandel sowie der Verbreitung von invasiven - also eingeschleppten - Arten der Hauptgrund für diese dramatischen Ergebnisse. „Die Auswirkungen unseres Handelns betreffen bereits die gegenwärtigen Generationen“, warnt Bourgeois. Wir zerstören unsere eigentlichen Grundlagen zum Leben.

 


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Können Hummeln stechen?

Unter den Bestäubern zählt die Hummel zu den sozialen und friedliebenden Tieren. Trotzdem stellt sich die Frage, ob die pelzigen Tierchen auch stechen können. Hartnäckig hält sich ein weit verbreitetes Gerücht in dieser Frage.

Wenn es im Garten endlich wieder summt und brummt, kann es gut sein, dass die ein oder andere Hummel an einem vorbeischwirrt. Die gelb-schwarzen Bestäuber im Pelzmantel gehören zu den Wildbienen und sind äußert friedliebende Tierchen. Sie sind alles andere als empfindlich, wenn es um Temperaturen geht und fliegen sogar bei Regen und Kälte - im Gegensatz zur Honigbiene. „So bestäuben sie sehr viel mehr Blütenpflanzen“, betont Christian Bourgeois, Initiator des Bienenretter-Projektes. Doch auch sie sind vor dem Aussterben bedroht. Von den 36 verschiedenen Arten in Deutschland stehen bereits 16 auf der Roten Liste, in manchen Regionen sind bereits ein paar Hummelarten ausgestorben. „Nur noch sechs bis sieben Arten kommen wirklich häufig vor“, bedauert Bourgeois.

 

 

Erdhummel im Lavendel
Nur sechsarten Hummelarten kommen häufig vor.

Hummelnest
Hummelnest - ein selten gewordener Anblick

Die industrielle Landwirtschaft und monotone Gärten führen zum Rückgang von Nahrung und Lebensraum der pelzigen Bestäuber. Dabei kann man ihnen leicht helfen. Besonders gerne haben Hummeln die Dunkle Blaunessel, den Bienenfreund, der auch als Büschelschön und Phacelia bekannt ist, sowie den Natternkopf, eine Weide oder Malvengewächse wie der Echte Eibisch. „Aber auch Zierarten wie Azaleen, Löwenmäulchen und Sonnenbraut (Helenium) mögen sie oder Kräuter wie Oregano und Borretsch“, ergänzt Bourgeois. Möchte man den Hummeln im Rasen einen Gefallen tun, lässt man vor allem Taubnessel, die ausschließlich von langrüsseligen Hummelarten bestäubt werden, und Rotklee wachsen und blühen. „Für den Spätsommer eignen sich vor allem pollenreiche Sonnenblumenarten und Lavendel“, erklärt der Bienenretter.


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Rasen: Bunt statt grün

So zauberst Du aus ruppigem Rasen eine bunte Blumenwiese für Bienen

 

Um den Bienen im Frühjahr mehr Nahrung anzubieten, können wir unsere monotonen Rasenflächen ganz einfach in farbenfrohe Wildblumenwiesen verwandeln. So schaffen wir mehr Vielfalt für den heimischen Garten und leisten gleichzeitig einen Beitrag gegen das Insektensterben.

Winter adé, der Frühling ist da! Vielfältige Blumenwiesen mit ausreichend Pollen und Nektar sind für die ausgehungerten Bestäuber jetzt überlebenswichtig. Die ökologische Vielfalt beginnt bereits im eigenen Garten, die Realität sieht oftmals leider anders aus - zugepflasterte Vorgärten und akribisch gemähte Rasenflächen bestimmen unsere Grünflächen genau wie gezüchtete Blumen ohne Bienennahrung. Was das für die Bestäuber bedeutet, ist vielen nicht bewusst. „Seit 1990 ist die Anzahl an Insekten um 80 Prozent gesunken“, betont Christian Bourgeois, Initiator des Bienenretter-Projektes. Durch die Zunahme an Steingärten und monotonen Rasenflächen in unseren Städten fehlt es den Insekten an Nahrung, gleichzeitig schwindet ihr Lebensraum. Dabei hängt ein Großteil unserer Ernährung von der Bestäubungsleistung der Biene ab!

 

Monokultur Rasen
Rasen ist eine artenarme Monokultur.

Klee im Rasen
Klee im Rasen statt Kunstdünger.

Unser Tipp: Verwandle Deinen Rasen in eine bunte Blumenwiese. So hilfst Du den fleißigen Bestäubern ganz einfach, satt zu werden. „Ein Rasen ist eine Monokultur“, erklärt Bourgeois. Das heißt, dass Rasenflächen äußerst arm an Artenvielfalt sind, trotzdem aber zeitintensiv, „denn sie benötigen viel Wasser, Kunstdünger, Energie und Arbeitsaufwand“, ergänzt Bourgeois. Viel Arbeit für wenig Ertrag, zumindest aus Sicht der Biene. Mit einfachen Maßnahmen können wir den Bestäubern in unserem Garten einen Gefallen tun. „Flächen, die man nicht regelmäßig begeht, können in artenreiche heimische Wildblumenwiesen verwandelt werden. So finden Bienen & Co. wieder Nahrung in deinem Garten“, betont der Bienenretter. Zusätzlich gibt es einen schönen Nebeneffekt für den Menschen - denn wer hätte nicht gerne etwas mehr Farbe im eigenen Garten?

 


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