Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen steigt die Laune – bei uns Menschen genauso wie bei den Bienen. Die Tage werden länger, die Natur bekommt wieder Farbe und überall summt und brummt es langsam. Kurz gesagt: Der Frühling steht vor der Tür.
Aber wann beginnt er eigentlich genau? Da wird es etwas kompliziert – denn der Frühling hat gleich zwei Starttermine.
Der kalendarische Frühlingsbeginn richtet sich nach der Astronomie. Er fällt meist auf den 20. März, wenn die Sonne genau über dem Äquator steht und Tag und Nacht etwa gleich lang sind. Der Kalender sagt dann offiziell: So, Winter – danke, das reicht jetzt.
Und falls Sie sich erinnern, dass früher oft der 21. März als Frühlingsanfang galt: Das stimmt! Durch die Feinjustierung unseres Kalenders hat sich das Datum im Laufe der Zeit verschoben. Tatsächlich wird der kalendarische Frühling ab dem Jahr 2048 sogar schon am 19. März beginnen. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen steigt die Laune – bei uns Menschen genauso wie bei den Bienen. Die Tage werden länger, die Natur bekommt wieder Farbe und überall summt und brummt es langsam. Kurz gesagt: Der Frühling steht vor der Tür oder ist er vielleicht schon da?
Wann beginnt der Frühling?
Aber wann beginnt er eigentlich genau? Da wird es etwas kompliziert – denn der Frühling hat gleich mehrere Starttermine.
Der kalendarische Frühlingsbeginn in diesem Jahr auf den 20. März, wenn die Sonne genau über dem Äquator steht und Tag und Nacht etwa gleich lang sind, wie in 2026 um 15:46 es der Fall ist. Der Kalender sagt dann offiziell: So, Winter – danke, das reicht jetzt. Der Frühlingsanfang wandert durch die kleinen Abweichungen in unserem Kalender von 11 Minuten je Jahr nach vorne bis er 2100 wieder am 21. März beginnt. Übrigens benutzt man beim Wetter immer den Monatsanfang bei den Jahreszeiten.
Doch Bienen interessiert der Kalender ungefähr so sehr wie uns ein Meeting um 7 Uhr morgens: gar nicht. Für sie zählt der phänologische Erstfrühling – also der Moment, in dem die Natur tatsächlich loslegt. Der beginnt nicht an einem festen Datum, sondern wenn bestimmte Pflanzen anfangen zu blühen. Typische Frühlingsboten sind zum Beispiel Forsythien, Krokusse oder die Salweide mit ihren flauschigen Kätzchen. Der Deutsche Wetterdienst hat den Erstfrühling für Deutschland am 16. März festgestellt und damit ganze 8 Tage früher als das langjährige Mittel. Der Klimawandel lässt grüßen.
Erstfrühling: Forsythie und Salweide blühen
Und genau dann wird es für Bienen richtig spannend. Nach den Wintermonaten haben Honigbienen im Stock von ihren Vorräten gelebt. Wenn die ersten Blüten erscheinen, gibt es endlich wieder frischen Pollen und Nektar – das dringend benötigte Energiepaket für das ganze Volk und für die Aufzucht der neuen Generation.
Auch Hummelköniginnen starten jetzt in ihr Jahr. Sie kommen aus ihren Winterverstecken, stärken sich an den ersten Blüten und beginnen mit der Wohnungssuche für ihr zukünftiges Volk. Man könnte sagen: Der Frühling ist für sie gleichzeitig Frühstück, Umzug und Familiengründung.
Gerade deshalb sind Frühblüher so wichtig. Pflanzen wie Krokusse, Schneeglöckchen, Lungenkraut oder die Salweide sind im zeitigen Jahr echte Lebensretter. Sie liefern Nektar und Pollen in einer Zeit, in der das Blütenangebot noch ziemlich überschaubar ist.
Wer also einen Garten, Balkon oder ein kleines Stück Grünfläche hat, kann den Bestäubern jetzt einen großen Gefallen tun: Frühblüher pflanzen oder bienenfreundliche Blühmischungen aussäen. So entstehen kleine Tankstellen für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber.
Fazit: Der Frühlingsbeginn zeigt also schön: Während der Kalender ein Datum festlegt, entscheidet am Ende doch die Natur. Und sobald die ersten Blüten aufgehen, wissen die Bienen ganz genau: Die Saison hat begonnen. Nächstes Ziel: Der Vollfrühling mit Beginn der Apfelblüte. Eins ist klar, das Summen geht wieder los. 🐝🌼



